Kommunalwahl: Wie stehen die einzelnen Fraktionen zum Radverkehr?

Weil gerade in der Kommunalpolitik über die Fahrradfreundlichkeit einer Kommune entschieden wird, hat der ADFC Trier die Fraktionen im Stadtrat und im Kreistag Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg mit Fragen zum Radverkehr angeschrieben.

Wo steuert der Radverkehr hin? © Karin Besel

Wie stehen die einzelnen Fraktionen zum Radverkehr? Eine Entscheidungshilfe für die Kommunalwahl am 9. Juni

Am 9. Juni können die Bürgerinnen und Bürger wieder über die Zusammensetzung ihrer Kommunalparlamente entscheiden. Weil gerade in der Kommunalpolitik über die Fahrradfreundlichkeit einer Kommune entschieden wird, hat der ADFC Trier die Fraktionen im Stadtrat und im Kreistag Bernkastel-Wittlich und Trier-Saarburg angeschrieben und Ihnen einen Fragenkatalog zum Radverkehr übermittelt.

Anbei die Antworten der Trierer Fraktionen der UBT, der Linken und der SPD als Entscheidungshilfe, wo am 9. Juni das Kreuzchen gemacht wird.

Von allen angeschriebenen Kreistagsfraktionen des Landkreises Bernkastel-Wittlich haben wir Antworten der FWG, der AFD, SPD und Bündnis 90/ DIE GRÜNEN erhalten.  Auch hier hoffen wir den Anwohnern des Landkreises eine Hilfestellung für Ihre Entscheidung zu geben.

Aus dem Landkreis Trier-Saarburg haben wir die Antworten der BfB,der CDU und Bündnis90/Die Grünen erhalten.

Anbei nun jeweils eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte, die von jeder Fraktion angesprochen wurden - in chronologischer Reihenfolge des Posteingangs . Zusätzlich kann das Dokument mit den ausführlichen Antworten links bei den Medien zum Artikel heruntergeladen werden.

Stadt TRIER

UBT:
Die UBT erkennt das Radverkehrskonzept von Trier an und arbeitet an dessen Umsetzung im Rahmen des Arbeitskreises Radverkehr (AK Rad). Die UBT betont jedoch, dass die Umsetzung aufgrund fehlenden Personals verlangsamt ist und setzt auf kleine, kostengünstige Maßnahmen. Sie streben eine kontinuierliche Verbesserung des Radverkehrsanteils an. Ein Radverkehrsbeauftragter und ein Runder Tisch sind bereits in Trier etabliert. Die UBT betont die Wichtigkeit der Beschilderung und ergänzt Fahrradstraßen, wo sinnvoll. Weitere Fahrradabstellanlagen sind wünschenswert, und Lückenschlüsse sind vor allem für den Radschnellweg Schweich - Konz geplant. Die UBT fordert auch mehr alternative Parkmöglichkeiten.

Die Linke:
Die Linke sieht eine Aktualisierung des Mobilitätskonzepts und des Radverkehrskonzepts als notwendig an, wobei der Fokus auf ausreichender Finanzierung und Personal liegen sollte. Die Linke fordert mindestens 50 € pro Kopf für den Radverkehr und zielt auf einen Radverkehrsanteil von über 30 % bis zum Ende der 2020er Jahre ab. Ein Radverkehrsbeauftragter ist in Trier bereits vorhanden, und der AK Rad fungiert als Runder Tisch. Die Linke unterstützt eine bessere Beschilderung und fördert die Einrichtung zusätzlicher Fahrradstraßen. Der Ausbau des Radschnellwegs zwischen Schweich und Konz hat Priorität, ebenso wie mehr sichere Fahrradabstellanlagen. Die Linke setzt sich auch für Tempo 30 und eine autofreie Innenstadt ein.

SPD Trier:
Die SPD arbeitet an der Umsetzung des Radverkehrskonzepts im Rahmen des Mobilitätskonzepts 2025, wobei der Schwerpunkt auf einem attraktiven und vollständigen Radwegenetz liegt. Die SPD betont, dass Mittel für den Radverkehr oft in andere Projekte integriert sind, und achtet darauf, dass der Ansatz hoch bleibt. Die SPD strebt einen Radverkehrsanteil von 20 % an und setzt sich für einen Radverkehrsbeauftragten ein. Der AK Rad dient als Runder Tisch für die Radverkehrsplanung. Die SPD fordert bessere Beschilderung und mehr Fahrradstraßen. Sie unterstützt den Ausbau des Radschnellwegs Schweich - Konz und betont den hohen Bedarf an Fahrradabstellanlagen. Die SPD setzt sich für alternative Parkmöglichkeiten und zusätzliche Tempo-30- und Tempo-20-Zonen in der Stadt ein.

Bündnis 90/ Die Grünen
Das Radverkehrskonzept Trier 2025 muss aktualisiert werden, um neue Entwicklungen und die Mobilitätswende zu berücksichtigen. Prioritäten sind Umweltspuren auf dem Alleenring, Ausbau der Radwege entlang der B49 und Römer- und Kaiser-Wilhelm-Brücke, sowie Tempo 30 auf nicht klassifizierten Straßen. Das Budget für den Radverkehr muss erhöht werden, um den Modal Split zu verbessern. Ein Radverkehrsplaner ist vorhanden, doch es sind mehr Mittel notwendig. Die Beschilderung der Radwege wird weiter ausgebaut, Fahrradstraßen sollen erweitert werden. Fahrradabstellanlagen sind vorhanden und werden erweitert, auch in Parkhäusern. Verbesserungen der Verbindungen zu Nachbargemeinden sind geplant. Die Grünen fördern ein durchgängiges Radwegenetz, optimierte Ampelschaltungen, sichere Fahrrad-Parken, ein Leihfahrradsystem, baulich geschützte Radstreifen und E-Lastenräder für den Lieferverkehr.

 

Kreis Bernkastel-Wittlich

FWG:
Die FWG arbeitet an einem flächendeckenden Radwegekonzept für den Kreis Bernkastel-Wittlich, obwohl es Hindernisse aufgrund der ländlichen Struktur und der Geländeanforderungen gibt. Priorität haben Strecken mit hoher Nutzungsfrequenz, während die touristische Nutzung und Alltagsmobilität gleichermaßen berücksichtigt werden. Die FWG betont, dass Arbeitgeber Jobradmodelle und Verbesserungen am Arbeitsplatz wie Umkleiden und Duschen anbieten sollten. Die zunehmende E-Bike-Nutzung erfordert eine angepasste Infrastruktur. Trotz der Herausforderungen sieht die FWG im Radverkehr eine umweltfreundliche Mobilitätsmöglichkeit, die für den ländlichen Raum vorteilhaft ist. Sie unterstützen den Ausbau der Rad-Infrastruktur und betonen, dass ein gut ausgebautes Radwegenetz sowohl für den Tourismus als auch für den Alltagsverkehr wichtig ist.

AfD:
Die AfD-Fraktion im Kreistag Bernkastel-Wittlich befürwortet das Radverkehrskonzept, das im Oktober 2023 verabschiedet wurde. Allerdings wird der genaue Ansatz für die künftigen Planungen und Initiativen von einem anderen Kreistagsmitglied übernommen, da Frau Hoffmann nicht mehr kandidiert. Es gab keine weiteren Details oder spezifische Antworten auf den Fragenkatalog, und keine zusätzliche Rückmeldung durch Arnold Fiz, der als Listenführer der AfD für die Wahl des Kreistages Bernkastel-Wittlich kandidiert.

SPD:
Die SPD im Kreis Bernkastel-Wittlich hat sich aktiv an der Erstellung des Radwegekonzepts beteiligt, das über 600 Maßnahmen umfasst. Das Konzept zielt darauf ab, den Alltagsradverkehr zu verbessern, da der Fokus bisher auf dem Tourismus lag. Die SPD legt Wert auf die Umsetzung von Maßnahmen mit geringem finanziellen Aufwand, wie Radabstellmöglichkeiten an Bahnhöfen und anderen zentralen Orten. Die SPD strebt auch den weiteren Ausbau der Radwege an und betont, dass die Umsetzung des Konzepts mit Beteiligung der Bürger:innen erfolgen sollte. Die SPD möchte zudem das Radwegekonzept übergreifend umsetzen und begrüßt die Beteiligung des ADFC Trier an Diskussionen und Planungsschritten. Sie sieht im Radverkehr eine wichtige Möglichkeit, um nachhaltige Mobilität im Kreis zu fördern.

Bündnis 90/Die Grünen:
Die Grünen setzen sich für sichere Alltagsradwege, sichere Abstellmöglichkeiten und bessere Beschilderung ein. Sie betonen die Notwendigkeit von Radverkehrsbudgets, um die Finanzierung zu sichern. Die Grünen unterstützen Radverkehrsteams in LBM-Niederlassungen und fördern die Zusammenarbeit zwischen Kommunen. Der Radverkehr soll mit einem hohen Anteil am Modal Split gestärkt werden, wobei genaue Zahlen für den Kreis Bernkastel-Wittlich fehlen. Die Grünen setzen sich für die bessere Beschilderung und die Anbindung der Gemeinden ein. Projekte wie der "Lückenschluss" zwischen Bruch und Dreis sowie der Ausbau des Mosel-Radwegs zur ADFC-Qualitätsroute sind ebenfalls wichtige Ziele. Die Grünen unterstützen die weitere Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und die stärkere Einbindung des ADFC in die Planung von Radwegen.

 

Kreis Trier-Saarburg

BfB - Bürger für Bürger:
Die BfB im Kreis Trier-Saarburg beteiligte sich aktiv an einem umfassenden Radverkehrskonzept, das Bürgerbeteiligung und Prioritäten integriert. Angesichts finanzieller Restriktionen plant die Partei eine Realisierung gemäß Förderprogrammen. Aktuelle Radverkehrsanteile variieren regional; langfristig wird ein Anstieg erwartet, besonders im Tourismus. Die Partei hält einen Radverkehrsbeauftragten derzeit nicht für erforderlich, jedoch eine zukünftige SWOT-Analyse. Ein Runder Tisch für Radverkehr existiert nicht, da bereits umfassende Beteiligung stattfand. Schulwegpläne sind regional zu behandeln. Einheitliche Beschilderung ist Teil des umfangreichen Konzepts. Die Partei unterstützt eine respektvolle Interaktion zwischen Rad- und motorisiertem Verkehr und erkennt die Wirksamkeit neuer Abstandsregelungen an. Die flächendeckende Installation des Verkehrszeichens VZ 277.1 wird als derzeit unrealistisch betrachtet. Das Konzept beinhaltet die Implementierung von Fahrradabstellanlagen und -reparaturstationen. Bei Knotenpunkten wie der Büdlicherbrück werden Bedarfe analysiert. Lückenschlüsse zu Nachbargemeinden werden als sinnvoll erachtet. Eine Mitgliedschaft in der AGFFK RLP e.V. wird im neu gewählten Kreistag diskutiert und ggf. beschlossen.

CDU:
Die CDU im Landkreis Trier-Saarburg betont die zeitnahe Umsetzung des bestehenden Radverkehrskonzepts mit Schwerpunkt auf Fahrradabstellanlagen und Radwegausbau. Finanzielle Mittel orientieren sich an konkreten Investitionen und kooperativer Zusammenarbeit auf Gemeinde-, Verbandsgemeinde- und Kreisebene. Eine Lenkungsgruppe könnte die Umsetzung unterstützen. Schulwegpläne und Beschilderung sind lokal zu realisieren. Informationskampagnen sollten durch den Gesetzgeber finanziert werden. Fragen zu Verkehrszeichen und Fahrradabstellanlagen sollten an die entsprechenden Behörden gerichtet werden. Die CDU ist offen für Gespräche mit dem ADFC und wird weitere Informationen zur AGFFK einholen.

Bündnis90/Die Grünen:
Die Grünen im Kreis Trier-Saarburg setzen sich für Transparenz bei der Umsetzung des Radverkehrskonzepts ein und betonen die Wichtigkeit von Investitionen. Sie streben nach einer modernen und sicheren Radinfrastruktur; fördern die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Bürgern und unterstützen die Schaffung von Fahrradabstellanlagen. Die befürworten die Schaffung eines effizient arbeitenden Runden Tischs Radverkehr. Eine Mitgliedschaft in der AGFFK wird angestrebt.

https://trier.adfc.de/neuigkeit/wie-stehen-die-einzelnen-fraktionen-zum-radverkehr

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Wo kann ich Mitglieder des ADFC Trier treffen?

    Das Aktiventreffen, auf dem wir Aktionen planen und Entscheidungen treffen, findet jeden zweiten Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Palais Kesselstatt statt. Gäste sind herzlich willkommen, auch zum anschließenden Stammtisch.

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 230.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

    Die Förderung des Radverkehrs ist nicht zuletzt auch ein politischer Auftrag, für den sich der ADFC stark macht. Unser Ziel ist es, alle Menschen, gleich welchen Alters und unabhängig von ihren Wohnorten, für das Radfahren und damit für die Mobilität der Zukunft zu gewinnen. Lesen Sie in unserem Grundsatzprogramm mehr über die Ziele und Forderungen des ADFC – und werden Sie Mitglied in der weltweit größten Zweiradgemeinschaft.

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  • Von welchen Vorteilen profitiere ich als ADFC-Mitglied?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein.

    Als ADFC-Mitglied profitieren Sie außerdem von umfangreichen Serviceleistungen: Sie können, egal wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem ADFC-Magazin Radwelt Informationen zu allem, was Sie als Rad fahrenden Menschen politisch, technisch und im Alltag bewegt. Nutzen Sie als ADFC-Mitglied außerdem vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen und Ökostrom-Unternehmen ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

    Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen. Für den Straßenverkehr zugelassen ist Beleuchtung nur mit dem Prüfzeichen des Kraftfahrtbundesamts (eine Wellenlinie, Großbuchstabe K und fünfstellige Zahl). Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, indem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer*innen nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmenden gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrende auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Schutzstreifen und Radfahrstreifen? Und was ist ein Radweg?

    Die Infrastruktur für das Fahrrad nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher mit dem Auto befahren werden. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden. Der ADFC macht sich für geschützte Radfahrstreifen stark, bei denen Poller, Kübel und markierte Schutzzonen Radfahrende vor dem Autoverkehr, achtlos aufgerissenen Autotüren und unerlaubten Parken schützen.

    Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Mehr zur Infrastruktur für den Radverkehr erfahren Sie hier.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Wo bekomme ich Radkarten?

    Mit fast 3 Mio. verkauften Exemplaren gehören die ADFC-Radtourenkarten weltweit zu den Bestsellern unter den Fahrradkarten. Sie haben einen praktischen Maßstab (1:150.000) und sind mit Hilfe von versierten ADFC-Scouts entstanden, die die Bedürfnisse von Radreisenden verstehen und die Strecken buchstäblich erfahren haben. Die 27 ADFC-Radtourenkarten für Deutschland haben wir durch besonders spannende und beliebte Radregionen wie den Gardasee oder Mallorca ergänzt. Außerdem finden Sie eine Vielzahl von ADFC-Regionalkarten (Maßstab 1:75.000) im Buchhandel, in vielen ADFC-Infoläden und direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521/59 55 40, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) oder bequem auf www.fahrrad-buecher-karten.de.

  • Wo finde ich vom ADFC empfohlene Musterkaufverträge für Fahrräder?

    Ganz gleich, für welches Fahrrad Sie sich entscheiden: Ein schriftlicher Kaufvertrag kann vor dem Hintergrund eventueller Reklamationsansprüche oder sonstiger Gewährleistungsfragen hilfreich sein. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich für ein Gebrauchtrad entscheiden sollten. Deshalb haben wir hier eine Vorlage für einen Musterkaufvertrag für Gebrauchträder zusammengestellt, die Ihnen helfen kann, böse Überraschungen zu vermeiden.

    Zum Musterkaufvertrag des ADFC für Gebrauchträder kommen Sie, wenn Sie unten auf "Weiterlesen" drücken.

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